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So, ja, hier könnt ihr euch unser tolles Paris-Abschlussereignis durchlesen, dass Sophia, Jule, Carina und ich kurz vor Schluss noch miterleben "durften" ;-)...

Also, man stelle sich vor, ein ganz gewöhnlicher Morgen in Paris, der bei Jules Zimmer ganz normal und relaxed anfing während er bei uns, nachdem Rinis Wecker erst zu früh geklingelt hatte, in einem grandiosen Verschlafen mündete...eines unserer Zimmer-Mitglieder war wohl schon unter den Wachenden, hielt es aber anscheinend nicht für zwingend nötig, uns zu wecken (vielleicht wegen der freien Badezimmer-Zone *???*)...naja, dann mit nassen Haaren zum Frühstück gejoggt, und Herr Becker über das Programm ausgefragt, wo dann so tolle Sachen rauskamen wie "Dort, wo wir heute hingehen, beten wir erst mal 2 Stunden für Lea Schuster" (Danke, Herr Becker!). So, erste Etappe geschafft, dann hoch zum Kofferpacken. Nachdem wir meinem Koffer genügend Aktivierungsenergie verschafft hatten und ihn quasi schubsend, tretend und hebend ins Gepäckfach verfrachtet hatten, waren wir dann die letzten der Gruppe- unsere Gruppe ist unpünktlich- *uups*, das ist uns in Berlin nicht passiert.

So, weiter mit allen und ab zu Notre Dame, wo wir uns diesen absolut schönen Gottesdienst anhören konnten und später zum besten "Glacier" der Stadt, vorschnelles Fazit: Der Tag ist gerettet! (FALSCH!!!)
Dann, der verhängnisvolle Satz aus dem Mund eines Lehrkörpers: "Ihr habt jetzt ein paar Stunden Freizeit..." und Hr. Beckers unmissverständlich ausgedrückter Satz "Um 17.15 Uhr wieder im Hotel und KEINE SEKUNDE SPÄTER!"
Tja, wir also als große Gruppe losgezogen, bis wir zu einem doch sehr herrlichen Geschäft mit noch herrlich-galaktischeren Ketten kamen, die Julia und Sophia so fantastisch standen... - allerdings nicht soo fantastisch, dass der Rest der Gruppe es für notwendig hielt, noch länger auf die Bezahlenden (jaja, so etwas gibt es noch in Paris...) zu warten. Mit unserer "geschrumpften" Gruppe zogen wir begeistert weiter.
Läden, Läden, Läden, dann noch Sommer –Hitze, alles Gründe, die in uns den Wunsch weckten, Ihn aufzusuchen und dort vielleicht auch die anderen zu treffen: den "Parc du Luxembourg". Tja, da fielen uns dann auf einmal die ganzen komischen Leute auf: Männer als Frauen verkleidet, mit Krönchen, alles ein bisschen so wie bei uns an Karneval. Kurze Zeit später dann Besuch: (O-Ton): "Allo…wir feiern Junggesellenabschied und wir haben ausgedacht uns lustiges Spiel. Mein Freund muss Rand von Tangas fotografieren. Könnten wir…?" "Nein!"…"Muss auch gar nicht Tanga sein, kann auch…" "Nein!" Jo, als sie es dann kapiert hatten, dass sie bei uns (Vivien und Nicole waren mittlerweile auch bei uns) nichts fotografieren konnten, zogen sie zu den nächsten Opfern weiter. Dann gingen auch Vivien und Nici. Wieder zu viert. Schnell den Park verlassen und zur nächsten Straße geschlendert. Sah alles etwas bunt aus… Tja, und dann kam die Parade, und wir wussten zwar dank einer netten Dame im Restaurant, dass es sich um eine Demo von Homosexuellen handelte, doch wie wir hinterher erfuhren, war es nicht IRGENDEIN Aufstand, dazu später...

Tja, da kamen sie und verteilten i-welche Broschüren und Zettel an uns. Riesige Wagen kreuzten unseren Weg, die Plakate und Banner gespannt hatten, Männer auf Motorrädern sausten über die Straße und überall laute Musik. Da fragt man sich doch, wo man hier gelandet ist?! Aber naja, da wir ja PÜNKTLICH wieder beim Hotel sein sollten, machten wir uns auf den Heimweg, der sich wesentlich schwieriger als gedacht gestaltete.
Denn ganz Paris war voll: Voll von riesigen Wagen, Demonstranten und Motorrädern. Liberte, Liberte pour Homos, Trans et Lesbiens…ah oui, schien so, als hätte sich unsere "kleine" Demo ausgeweitet. Tja, wir also auf dem Weg zur nächsten Metro, wollten an einem Pärchen vorbei. Doch das Pärchen wollte das glaub ich nicht. Denn es ließ nur Julia hindurch. Und weg war sie. Hier standen wir mitten in Paris, um uns herum wilde Demonstranten, die sich nur für das Toben auf der Straße interessierten und fast alle zwei Köpfe größer waren als wir und Julia hatte kein Handy dabei. Wir uns also durch das Gewühl durchgezwängt und zur Polizei an der Absperrung gegangen. Sophia heulte, Carina und ich versuchten, dem Polizist irgendwie begreiflich zu machen, dass wir hinter die Absperrung mussten. Erstens, um Julia zu suchen, zweitens, um Frau Baltes mit Carinas Handy zu erreichen, was bei dem Lärm auf der Straße nicht wirklich möglich war…
Tja, unsere Erklärung war noch nicht weit gekommen und irgendwie schien es mir, als hielte der Polizist uns ebenfalls für Demonstranten...nachdem er über diesen Irrtum aufgeklärt worden war und nach dringendem Bitten ('C'est le bruit (Fingerzeig auf den Wagen); C'est le calme( Zeigen auf den Platz hinter der Absperrung) endlich einwilligte, konnten wir nun endlich Frau Baltes anrufen. Dachten wir.
Und dabei war Juliane doch so stolz gewesen, deren Handynummer auswendig aufsagen zu können.
Jetzt heiß es nur noch "Ungültige Nummer". Wir schrieen ungefähr zehn Minuten nach Julia, doch nichts geschah. Wie auch bei dem Lärm… Dann ab zur Metro, wo…….
SIE stand. Es war wirklich Julie! Ziemlich erleichtert machten die vier Geschockten sich auf den Weg zum Hotel…
An der Metro unten angekommen, stellt sich netterweise ein Mann zur Verfügung, der uns den Weg, den wir uns rausgesucht hatte, bestätigte und uns (jetzt kommt die Wahrheit) "netterweise", nur um unser Ticket mitbenutzen zu können, genau in die falsche Richtung schickte *grrr* Irgendwann müssten Nerven reißen, dachte ich immer, aber augenscheinlich waren unsere ziemlich stabil... wir fuhren zurück, achteten nachher nicht mehr auf irgendwelche "netten" Leute, die sich sowieso und grundsätzlich nie einig waren, wenn es um den Weg ging (Links!, rechts!, geradeaus!...Hallo?!) und nahmen schließlich, geübt, geübt, den RER in die richtige Richtung, der uns auch den Anschluss an die richtige Metro ermöglichte. Ich war so erleichtert, dass ich das U-Bahnschild fotografierte. In dem Moment klingelt Rinis Handy. Ihre Mama wollte nur mal hören, ob es uns gut gehe…aber selbstverständlich *hihi*("Ja, Mama, wir haben nur eben Julia verloren, mitten in Paris, aber eigentlich…jaa…"). Dummerweise brauchte die Metro ziemlich lange und so bezogen wir unsere Startpositionen schon, als sie noch gar nicht zum Stehen gekommen war. Ankunft am Gare du Nord genau um 17.15 Uhr. Mann, sind wir gejoggt, alle mit unterschiedlichen Erfahrungen. Während der Strecke vom Bahnhof durch die Pariser Innenstadt zum Hotel merkte
Carina, dass man mit Flip-Flops neue Rekorde laufen kann
Julia, dass diese Reise es doch noch geschafft hatte, sie zum Schwitzen zu bringen
Sophia, dass sie hervorragende Qualitäten besitzt, andere Leute zu Höchstleistungen anzuspornen
Lea, dass es machbar ist, sich zwischendurch einen Fuß wieder einzurenken und sofort weiterzulaufen

Wir bogen gerade in unsere Seitenstraße ein, da klingelte Sophies Handy (jaja, die Handys…*g*): FRAU BALTES:
WO STECKT IHR??????????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (alle anderen waren natürlich schon da…)
Sophia: HIER! (Ihre Standard-Antwort, wenn sie fast da ist). Und so joggten und joggten wir. Sozusagen Forrest Gump im Schnelldurchlauf und in vierfacher Ausführung…
kamen rouge comme une tomate am Ziel an und wurden von einem grinsenden Hr. Becker empfangen *hrr*. Vielleicht verständlich, dass wir nicht sofort Lust hatten, Julianes (eine aus der frischgemachten Gruppe mit den sauberen T-Shirts, nach denen auch wir uns sehnten) Frage ("Warum kommt ihr denn so spät?!") zu beantworten...

UND ZURÜCKKK zum Gare du Nord *Freude*. Wir haben uns auf der Wickelkommode im Zug frischgemacht, das sagt ja wohl alles...
Naja, wenigstens hat Herr Becker etwas zum Lachen gehabt, jeden Tag eine gute Tat.
Heute: Wie man einen Menschen fröhlich macht…und ich glaube, er war nicht der einzige.
…Morgen:? Nous allons voir…Paris, wir kommen wieder!




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